Journal, Künstliche Intelligenz +1

Vom Konsumenten zum Produzenten - Creator Status für alle!

09.05.2026 3 Min. Lesezeit
Foto: Artikelbildgenerierung mithilfe von künstlicher Intelligenz.
Zurück

Programmieren im Jahr 2026 ist seltsam. Nicht wegen der Technik – sondern wegen dieses Moments, in dem man kurz davor ist, die Tastatur aus dem Fenster zu werfen, und zehn Minuten später grinsend vor dem Bildschirm sitzt.

Ich sage es ganz offen: Wenn ich hier im Front- oder Backend arbeite, verliere ich zwischendurch regelmäßig die Nerven. Ich probiere Neues aus, werfe Code rein, ändere Logik – und erstmal passiert: nichts.

Natürlich nutze ich dabei KI. Viel sogar. Wir gehen Lösungen durch, testen Ansätze, drehen Schleifen. Und trotzdem knallt es manchmal an allen Ecken. Fehler, die keinen Sinn ergeben. Dinge, die gestern noch funktioniert haben. Stillstand.

Früher hätte ich an genau diesem Punkt aufgehört. Vor ein paar Jahren musstest du ein absoluter Profi sein, um überhaupt zu verstehen, wo ein Fehler entstehen könnte – geschweige denn, ihn zu beheben. Heute ist das anders.

Heute gehe ich gemeinsam mit der KI auf Fehlersuche. Manchmal wühlen wir uns zwanzig Mal durch denselben Codeschnipsel. Ich verliere fast die Geduld, wir probieren einen anderen Ansatz im Webdesign, ändern Logik, Struktur – und dann, nach dem gefühlt hundertsten Versuch, macht es Klick.

Und in diesem Moment sitze ich da und denke mir:

Krass. Das funktioniert einfach. - Nicht irgendwie – sondern richtig gut.

Einer der Hauptgründe, warum ich mir das alles überhaupt antue, ist ziemlich banal: Ich hatte es satt. Überall Abos. Überall Werbung. Monatlich zahlen, nur um zu tracken, welche Filme und Serien man gesehen hat. Also habe ich mir gedacht: Scheiß drauf – ich baue mir das selbst.

Heute habe ich meine eigene Filmdatenbank. Mit Covern, Notizen, Erscheinungsjahr – komplett mein eigenes System. Keine laufenden Kosten, keine Werbung. Läuft sogar am Smartphone. Ja, „nur“ als Web-App. Aber ehrlich? Es funktioniert. Und das reicht mir.

Über dieses Projekt erzähle ich bald mehr. Das verdient einen eigenen Beitrag.

Was ich in den letzten Monaten gelernt habe: Man braucht heute kein Informatik-Studium mehr, um etwas Eigenes zu erschaffen. Die Einstiegshürde war noch nie so niedrig.

Klar, KI macht Fehler. Sie produziert manchmal kompletten Müll. Aber Menschen tun das auch. Der Unterschied ist: Wir haben jetzt einen Partner, der nicht müde wird, gemeinsam mit uns nach dem Fehler zu suchen.

Mein langfristiges Ziel? Eine richtige App. Vielleicht nicht sofort im App- oder Play-Store. Vielleicht erstmal als .apk auf meinem Android-Smartphone. Aber gebaut – Stück für Stück – mit Hilfe von KI und meinem eigenen Dickschädel.

Ob das alles klappt? Keine Ahnung. Aber wenn ich eines gelernt habe, dann das: Es dauert oft länger als gedacht, kostet Nerven – aber am Ende läuft es.

Kristijan Varzanovic 09.05.2026
Quellenverzeichnis (4)

Das Internet vergisst nicht? Leider doch. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung unseres Beitrags wurden die verlinkten externen Quellen von unserer Redaktion intensiv geprüft und waren vollständig funktionsfähig. Da Webseiten im Laufe der Zeit umstrukturiert, verschoben oder offline genommen werden, können einzelne Verweise im Original mittlerweile leider nicht mehr erreichbar sein.

Solltest du auf einen „toten Link" stoßen, kannst du uns gerne über unsere Kontaktseite darüber informieren. Wir werden uns umgehend darum kümmern und die entsprechenden Verweise aktualisieren.

Fehlerhaften Link melden
Link in die Zwischenablage kopiert!
Einstellungen löschen?
Deine Cookie-Auswahl wird zurückgesetzt und die Seite neu geladen.